5. Europäische Tagung über Mehrsprachigkeit
23. - 24. Mai 2019 Bukarest

Aufruf zu Beitragsvorschlägen
Mehrsprachigkeit in der nachhaltigen Entwicklung:
Die geheime Dimension

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Zusammenfassung

Die UNESCO erinnert uns daran, dass sprachliche Vielfalt und Vielsprachigkeit unentbehrlich für die nachhaltige Entwicklung sind, aber im Wesentlichen achtet man auf bedrohte Sprachen und man stellt den Schutz der sprachlichen Vielfalt mit der Artenvielfalt gleich. Die Frage der gefährdeten Sprachen ist in der Tat von wesentlicher Bedeutung, und einige Studien belegen einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Sprachen und Risiken für das Fortbestehen der Artenvielfalt. Wir wollen klar zeigen, dass Sprachen eine Rolle in allen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Prozessen spielen, die grundlegend für die Entwicklung sind. Kultur, Erziehung und Gesundheit sind für die Entwicklung entscheidende Faktoren, deren Kapitalbildung eher eine Folge als eine Ursache ist, und egal wo man auf der Welt ist, kann man feststellen, dass die Rolle der Sprache allgegenwärtig ist. Ob von Armut, persönlicher Entfaltung, sozialem Aufstieg,  gesellschaftlichem Zusammenhalt, Wissens-und Ideenverkehr, territorialer Entwicklung, Identität, wirtschaftlicher Leistung, Migration, digitaler Revolution, Krieg und Frieden die Rede ist, man stößt in unterschiedlichem Maße überall auf Sprachfragen. Sprachen sind somit die geheime Dimension der nachhaltigen Entwicklung und es gilt jene Dimension deutlicher zum Vorschein zu bringen. Natürlich sind Sprachpolitiken, falls es sie gibt, nicht neutral. Wir müssen also versuchen auf folgende Frage eine Antwort zu finden: wie können Sprachpolitiken zur nachhaltigen Entwicklung beitragen?


Einführung

Der Begriff der nachhaltigen Entwicklung ist heutzutage klassisch in dem Sinn, dass sie schon seit langem klar definiert ist und aufgrund ihres konzeptuellen Reichtums, und ihres zukunftsorientierten Aspekts, nicht an Relevanz verloren hat. 

Der Begriff wurde ausdrücklich im Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen, Brundtland-Bericht genannt, wo dieser Ausdruck erstmals 1987 benutzt wurde, definiert.

 "Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können".

 Diese Idee ist weniger neu als man es zuerst glauben könnte. Eine semantische Kontroverse darüber, ob man im Französischen von développement durable oder développement soutenable sprechen sollte,  gab es schon seit der zweiten französischen Übersetzung, in der der kanadische Herausgeber sustainable mit dem französischen soutenable übersetzt hatte. 

Die Verfechter des Begriffs "durable" betonen, dass das Konzept der Nachhaltigkeit (=durabilité) als Zusammenhang von Bedürfnissen und globalen Langzeitvorräten definiert wird und nicht als die Idee der Suche nach der Dauer wie lange die Erde noch fähig ist die Menschheit zu ernähren. Jedoch lässt sich die Übersetzung mit dem Begriff "soutenable" durch den Ursprung dieses Wortes in der französischen Sprache rechtfertigen. In der Tat wird das Wort "soutenir" (=stützen, tragen usw.) in einer umweltbezogenen Sichtweise seit der Brunoy-Anordnung über die Verwaltung der Wälder benutzt, im Jahre 1346 von Philipp VI. verordnet, in der empfohlen wird, die Wälder "in einem guten Zustand zu halten (soutenir)". Somit gibt es, was Wälder angeht, das Konzept der Nutzwälder, die Nachhaltigkeitsansprüchen unterliegen, also der ständigen Erneuerung der Vorräte und der Fähigkeit eine Schiffsflotte ernähren zu können, schon seit über sechs Jahrhunderten. 

Die Grundlage dafür wurde schon von Wirtschaftsexperten in den Sechzigerjahren gelegt. So erklärt der französische Philosoph, Historiker und Wirtschaftsexperte François Perroux, im Kapitel "Das Konzept der Entwicklung" seines 1961 erschienenen Buchs Wirtschaft im 20. Jahrhundert: "Ein Wirtschaftsexperte, den man fragt "Was ist Entwicklung, muss, meines Erachtens, antworten: Die Entwicklung ist die Kombination von mentalen und gesellschaftlichen Änderungen einer Bevölkerung, die das Wachstum ihres realen Gesamtprodukts möglich machen." 

Des Weiteren muss man sich fragen, ob die Nachhaltigkeit nicht ohnehin dem Begriff der Entwicklung inhärent ist und ob dieser Begriff sich nicht selbst genügen sollte. Die Hinzufügung des Adjektivs nachhaltig (=durable) ist eher ein Problem der Kommunikation als eine theoretische Frage. Man sollte sich also nicht weiter damit aufhalten.

 Es handelt sich hier also um eine Langzeitfrage. Das Zurückgreifen auf die Idee der "Bedürfnisse" suggeriert, dass die nachhaltige Entwicklung grundlegende materielle und kulturelle Bedürfnisse der Ganzheit der Bevölkerung erfüllen muss, was nicht vereinbar ist mit der Ausbreitung von Armut und einer übertriebenen Erhöhung der Ungleichheiten. Dazu kommt, dass Entwicklung nicht lediglich materiell ist, sondern vor allem global.

Beim Rio-Gipfel, 1992 organisiert unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, wurden die Begriffe der nachhaltigen Entwicklung und des Drei-Säulen-Modells (Wirtschaft/Ökologie/Soziales) offiziell bekannt gegeben: eine wirtschaftliche effiziente, sozial gerechte und ökologisch dauerhafte Entwicklung.

Die UNESCO hat ihrerseits in drei grundlegenden Dokumenten einen unbestreitbaren Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit und nachhaltiger Entwicklung aufgestellt.

 Der Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt der UNESCO von 2001, erklärt:

"Im Laufe von Zeit und Raum nimmt die Kultur verschiedene Formen an. Diese Vielfalt spiegelt sich wieder in der Einzigartigkeit und Vielfalt der Identitäten, die die Gruppen und Gesellschaften kennzeichnen, aus denen die Menschheit besteht. Als Quelle des Austauschs, der Erneuerung und der Kreativität ist kulturelle Vielfalt für die Menschheit ebenso wichtig wie die biologische Vielfalt für die Natur. Aus dieser Sicht stellt sie das gemeinsame Erbe der Menschheit dar und sollte zum Nutzen gegenwärtiger und künftiger Generationen anerkannt und bekräftigt werden."

Die Themen, die 2018 ausgewählt wurden für den internationalen Tag der Muttersprache, der jedes Jahr am 21. Februar stattfindet, sowie auch für das Jahr 2019, das das internationale Jahr der einheimischen Sprachen ist, haben sich perfekt in die Thematik der nachhaltigen Entwicklung eingegliedert. Nur selten thematisiert bei den vielen Veranstaltungen über nachhaltige Entwicklung, ist deren linguistische Dimension in Wirklichkeit meist verborgen.

Abgesehen von glanzvollen Glaubensbekenntnissen, ist also der Zweck dieser Tagung auch in allen Aspekten der nachhaltigen Entwicklung den Sprachenfaktor, der meistens verkannt bleibt, zum Vorschein zu bringen.

Der vorliegende Aufruf zu Beitragsvorschlägen deckt die wichtigsten Forschungsansätze. Es ist aber möglich direkt zur unten stehenden Themenliste zu springen.


Argumentation

Zunächst gilt es zu wiederholen, dass das Konzept der Mehrsprachigkeit jenes der sprachlichen und kulturellen Vielfalt umfasst.

Was ist der Zusammenhang zwischen Sprache, bzw. Mehrsprachigkeit, und Entwicklung?

Diese Fragestellung kommt einer Provokation gleich, sofern man sagen könnte, dass man nicht weiß was Sprache ist, wenn man den Zusammenhang zwischen Sprache und Entwicklung nicht versteht.

 

1. Schwerpunkt – Sprache

Entgegen dem was Linguisten seit Generationen gelehrt haben, ist die Sprache ein Instrument des Denkens, noch bevor sie ein Mittel der Kommunikation ist. Ohne sich in die fruchtlose Debatte zu stürzen, ob Denken unabhängig von der Sprache existiert, ist es eindeutig, dass Sprache und Denken so eng miteinander verbunden sind, dass das Eine nicht ohne das Andere existieren kann. Wygotskis sehr genauer Formulierung zufolge "drückt das Denken sich nicht im Wort aus, sondern es vollzieht sich in ihm".

Daraus folgt eine beachtliche Kette von Konsequenzen, die zur Schlussfolgerung führen, dass die Sprache eine grundlegende Dimension der modernen Neuformulierung der nachhaltigen Entwicklung ist.

Indem wir also eine ganze Reihe von nicht erschöpfend abgedeckten  Problemstellungen erwähnen, laden wir unsere zukünftigen Redner dazu ein, die generell vergessene sprachliche Dimension der nachhaltigen Entwicklung zum Vorschein zu bringen.

 

2.Schwerpunkt – Bildung

Es ist ziemlich logisch mit dem Erlernen der Sprache und der Muttersprache zu beginnen.

Die ersten Sozialisierungsetappen eines Kindes verlaufen über die körperliche Ausdrucksweise und über die Muttersprache, aber da die Muttersprache weit entfernt sein kann von der Sprache, die das Kind nachher lernt, besonders in der Schule, ist das Zusammenspiel zwischen der Muttersprache, oder der Sprache, die zuhause gesprochen wird, und der Sprache, die in der Schule gelehrt wird, in vielen verschiedenen Zusammenhängen eine heikle Phase  in der Entwicklung des Kindes. Es ist sehr wichtig diese Vielfalt zum Vorschein zu bringen, weil diese Frage keineswegs neu ist : wir wissen ja, dass sie Gesellschaften und Jahrhunderte durchzieht.

Die individuelle Dimension ist bedeutend, aber das gilt auch für die gesellschaftliche Dimension. In der Tat spielt die Sprache eine wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber das tut sie auch vom Sichtpunkt der Wandelfähigkeit der Gesellschaft und der Schnelligkeit der Änderungen, die die Gesellschaft fähig ist zu ertragen. Die Sprache ist ein entscheidender Faktor für das Verstehen und den Verkehr von Ideengut, Bildern und Informationen. Ohne Sprache, gibt es diesen Austausch nicht, oder er verläuft viel langsamer. Beispielsweise ohne Sprache gegen eine Seuche kämpfen ist problematisch. Ohne Sprache wäre es undenkbar in Katastrophenfällen zu reagieren.

Immerhin, wenn man von Sprache spricht, handelt es sich um die Verständigung und um alles was von der Sprache bedingt ist. Man kann nur reagieren, wenn man versteht, was passiert.

 

3. Schwerpunkt – Sprachen und sprachliche Vielfalt in der Wissensgesellschaft

Kultur ohne Sprache existiert nicht; sie wäre unmöglich.

Wir sind gezwungen dies zu wiederholen, aufgrund der jüngsten Veränderungen, die Konzepte infrage stellen, die bis jetzt hintergründig waren, weil sie einen Zustand der Welt beschrieben, der selbstverständlich war und den man daher nicht hinterfragen musste.

Diese Veränderungen haben mehrere Jahrhunderte gebraucht bis sie uns – wie es die Kommunikationsgesellschaft fordert – als Neuheiten erschienen. Es muss Kontakt zwischen vielen Sprachen bestehen, damit man sich die Frage nach der sprachlichen Vielfalt stellt und danach, was eine Sprache in Wirklichkeit ist. Jedoch sind Betrachtungen über die Sprache quasi abwesend in dem, was man Allgemeinbildung nennt.

Die Schrift ist nichts Neues, aber bisher konnte die zivilisierte Gesellschaft trotzdem mit größtenteils analphabetischen Volksmassen funktionieren. Von dem Moment an, wo man fähig war zu sprechen, konnte man leben, ohne weder schreiben noch lesen zu können. Die Gesellschaft beruhte auf dem Prinzip der allgegenwärtigen Mündlichkeit.

Heutzutage ist das nicht mehr möglich.

Die Mechanisierung und die Ausweitung des Dienstleistungssektors bewirken, dass alle Berufe, selbst die handwerklichsten, ohne Schrift nicht auskommen.

Man muss sich also Gedanken über die Tragweite dieser tiefen sozialen Veränderung machen, gerade an einem Augenblick, wo paradoxerweise die Qualität der Sprache eher dazu neigt zu verkümmern, vielleicht weil man fälschlicherweise glaubt, dass das Bild den Text ersetzen könnte.

 

4.Schwerpunkt – Sprachen und Globalisierung : zwischensprachliche Kontakte und Entdeckung der Vielfalt

Andere bedeutende Phänomene jedoch begleiten die Globalisierung.

Sicherlich geht die Globalisierung weit zurück, aber so stark wie in den letzten Jahrzehnten waren die Bevölkerungen mit ihren einzelnen Sprachen noch nie in gegenseitigem Kontakt, sei es durch Handel, der alle Stadien des wirtschaftlichen Zyklus betrifft, vom Rohstoff bis hin zum fertigen Produkt; oder in der Arbeitswelt, wo ein immer größer werdender Teil der Arbeiter in direktem oder indirektem Kontakt mit mehr oder weniger entfernten Geschäftspartnern stehen, selbst innerhalb einer gleichen Firma, egal ob es sich um einen multinationalen Konzern handelt oder nicht, oder ob sie sich am gleichen Arbeitsplatz befinden oder nicht. Das Unternehmensmanagement hat also heutzutage auch eine sprachliche Dimension, die ununterbrochen bedeutender wird, und doch in den Handelsschulen weitestgehend  unterschätzt wird. Die Tourismusentwicklung ist ebenso eine Revolution, die mit der Revolution des Transports und der Lebensweise verbunden ist, und deren sprachliche und kulturelle Dimension nur allzu offensichtlich ist. Die digitale Entwicklung –  eine Revolution, die sich mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichen lässt – erleichtert und beschleunigt den Verkehr von Ideengut, und verstärkt zugleich die Bedeutung der Schrift, der Sprache und der Übersetzung, was manchmal auf die anfälligsten Bevölkerungen schwere Wirkungen hat.

Aber an die  Beziehungen zwischen den Bevölkerungen von der Perspektive von Handel, Tourismus und Digitalisierung heranzugehen, vermittelt eine friedliche und sehr unvollständige Scheinwirklichkeit.

Nicht alle Völkerwanderungen haben Tourismus als Ursache und wirtschaftliche oder politische Migration führt zu neuen Herausforderungen sowohl für die Betroffenen, wie auch für die Gesellschaften, die sie aufnehmen. Der Kontakt zwischen starken und schwachen Sprachen kann zum Verschwinden letzterer und somit zur Zerstörung der Vielfalt führen.

 

5. Schwerpunkt – Mehrsprachigkeit und Nationalstaat

Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden die sogenannten Nationalbewegungen. Kurz gefasst war der Antrieb dieser Bewegungen die Emanzipation jener Völker, die  den großen multinationalen Reichen, wie Österreich-Ungarn oder dem osmanischen Reich, angehörten. Daraus ergab sich eine Verschärfung des Grundsatzes des Nationalstaats, dem zufolge ein Volk, ein Staat und eine Sprache sich decken sollten. Das heißt es geht darum innerhalb eines einzigen Staats ein durch seine Sprache identifiziertes Volk zusammenzuführen.

Dies ist eine komplexe Frage, weil die sprachliche und politische Geschichte nicht immer ganz übereinstimmen, selbst wenn sie sehr oft eng miteinander verknüpft sind. Sprachen hängen nicht immer von Grenzen ab und Staaten sind öfter mehrsprachig als einsprachig. Die Idee, dass Demokratie einzig durch den Willen des Volkes und die Meinungsäußerung der Bürger existiert und dass Sprache ein unumgängliches Mittel zu dieser Meinungsäußerung ist, führt dennoch  dazu in der Sprache die Grundlage jeder demokratischen Meinungsäußerung und gleichzeitig eine Bedingung des sozialen Zusammengehörigkeit zu sehen.

Es ist einfach zu verstehen, dass die Anwendung dieser Grundsätze, deren Rechtmäßigkeit nicht infrage gestellt wird, mit der Komplexität der historischen Erfahrungen zusammenstößt und deshalb, dass um die Sprache, die meistens weder der alleinige noch der Hauptgrund der Konflikte ist, doch fast immer gestritten wird. So steht die Mehrsprachigkeit in Verbindung mit Krieg und Frieden, sowie mit Identitätsspannungen. Und es ist klar, dass Krieg und Frieden in Verbindung mit nachhaltiger Entwicklung stehen, sowie mit Entwicklung im Allgemeinen.

 

6. Schwerpunkt – Die Mehrsprachigkeit, eine philosophische Frage

Aber wenn man in Kontakt mit Sprachen steht, wird man dazu gebracht grundlegende philosophische Fragen neu zu stellen, deren sprachlicher Aspekt am Rande gehalten wurde und der oft in einer Art Schlafzustand ist. Alle Sprachen sind das Produkt verschiedener historischer Erfahrungen. Und sie können alle den Anspruch auf eine gewisse Weltansicht erheben. Aber keine kann den Anspruch erheben die einzige Wirklichkeit zu sein. Dies führt zu der Frage der philosophischen Sockel der Einsprachigkeit und der Herrschaftsansprüche, die die Einsprachigkeit begleiten, meist selbst ohne das Wissen derer, die ihre Protagonisten sind. Sich die Frage nach der philosophischen Triebfeder der Sprachenvielfalt und der Mehrsprachigkeit zu stellen ist also sehr nützlich. Man muss sich auch die Frage der Ökonomisierung des Wissens in der Forschung und im Hochschulwesen und deren Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung und die sprachliche und kulturelle Vielfalt stellen.

Anbei findet man eine Themenliste, die nicht den Anspruch erhebt vollständig zu sein, die aber mancherlei Überlegungspfade aufzeigt, über die jeder seinen eigenen Weg finden könnte.

 


Themenliste

 

 

 


Praktische Informationen

Daten : 23.-24. Mai 2019

Tagungsort : Wirtschaftsakademie Bukarest

Adresse:

Auf diesen Aufruf  auf der zugeigneten Internetseite antworten:

https://www.helloasso.com/associations/observatoire-europeen-du-plurilinguisme/evenements/5e-assises-europeennes-du-plurilinguisme

Praktische Auskünfte

Die Dauer der mündlichen Beiträge soll sich auf 15 Minuten begrenzen. Diavorträge sind möglich.

Die Zusammenfassungen der Beitragsvorschläge (maximal eine halbe Seite lang, bzw. 2000 Zeichen, Lehrzeichen inbegriffen) müssen bis zum 15. März 2019 auf der Plattform abgegeben sein.

Die Zusammenfassungen werden zur Bewerbungsauswahl und zur Veröffentlichung der Vor-Tagungsbänder in der Teilnehmerakte benutzt.

Die Texte, die veröffentlicht werden sollen, werden in der Zeitspanne eines Monats nach der Veranstaltung verfasst, und auf der zugeigneten Internetseite nach dem Modell des herunterladbaren Artikels abgegeben.

Bewirtungsleistung: garantiert

Unterbringung: nicht garantiert

 

Anmeldegebühren

 

Tagungsband

Die Teilnehmerakten werden Vor-Tagungsbände mit den Beitragszusammenfassungen beinhalten.

Die Tagungsbände können zu einem günstigeren Preis auf der zugeeigneten Internetseite erworben werben, gleichzeitig mit der Überweisung der Anmeldegebühren.

 

Schlüsseldaten

Beginn des Aufrufs zu Beitragsvorschlägen und Beginn der Anmeldungen: 15. Juni 2018

Frist für die Beitragsvorschläge: 15. März 2019

Benachrichtigung: 1. April 2019

Veröffentlichung des Vorprogramms: 15. April 2019

Frist für die Abgabe der vollständigen Beitragstexte: 30. Juni 2019, maximal 10 Seiten im Format A5 oder 20.000 Zeichen, Lehrzeichen inbegriffen. (siehe Online-Modell).

Sprachregelung

Sprachen der Tagung: Französisch, Deutsch,  Rumänisch, Englisch, Italienisch, Spanisch.

Die Plenarsitzungen werden ins Französische, Deutsche und Rumänische übersetzt

Es ist stark empfohlen, im Falle einer Videovorstellung (PowerPoint), die Diapositive auf einer anderen Sprache als der Vortragssprache zu verfassen.

 

Veröffentlichungsnormen : spezifische Rubrik

 

Partner-Mitveranstalter

Europäisches Forum für Mehrsprachigkeit

Wirtschaftsakademie Bukarest

 

Organisationsauschuss

Anne Bui, Europäisches Forum für Mehrsprachigkeit

Christos Clairis, Université Paris Descartes

Christian Tremblay, Europäisches Forum für Mehrsprachigkeit

Corina Lascu, Wirtschaftsakademie Bukarest

Antoaneta Lorentz, Wirtschaftsakademie Bukarest

 


Wissenschaftliches Komitee

Koffi Ganyo Agbefle, Universität Ghana, Afrikanische Akademie für französischsprachige Forschung und Studien

Giovanni Agresti, Universität Neapel, Assoziation POCLANDE

Olga Anokhina, CNRS

Jean-Claude Beacco, Université Sorbonne Nouvelle

Christos Clairis, Université Paris Descartes

Jörg Eschenauer, Ecole des Ponts-ParisTech, UPLEGESS

Pierre Frath, Université Reims

José Carlos Herreras, Université Paris Diderot

Corina Lascu, Wirtschftsakademie Bukarest

Isabelle Mordellet-Roggenbuck, Universität Freiburg

François Rastier, CNRS

Heinz Wismann, EHESS

Jean-Philippe Zouogbo, Université Paris Diderot, Réseau International Populations, Cultures, Langues et Développement (POCLANDE)

1 https://fr.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9veloppement_durable#Histoire_du_mot